Agni opener
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"Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts." - Arthur Schopenhauer

Als ich als Schülerin immer von Bonn nach Köln pendelte, verschlang ich sämtliche Bücher von Erich Fromm, Sigmund Freud, J.P. Satre, C.G.Jung, Nietzsche, Aristoteles, und die Liste geht weiter und weiter.

Mein Trieb war keine Besserwisserin für die Schule zu werden, sondern ich trachtete nach Wissen und Erkenntnis.

Bevor ich mich zum Medizinstudium entschloss, studierte ich Philosophie und jüngere Geschichte. Für das Fach Psychologie reichte meine Benotung nicht aus – zu freiheitsliebend und zu neugierig war ich gewesen. Deutschland war bereits frisch vereint, die Suchmaschine Google, das Internet befanden sich noch in den Kinderschuhen und der spannende Ostblock öffnete nach Jahrzehnten der strategischen Abschottung die Grenzen, sodass ich in Budapest in der Semmelweis Universität das Medizinstudium im mehrsprachigen Departement nach einem Auswahlverfahren aufnahm.
Einige Semester später, nach einer wunderbaren Zeit und unter tollen Freundschaften, die sich seitdem entwickelten, setzte ich mein Studium mit großer Freude und spannender Erwartung dort fort.

Nach meinem Studium der Medizin erfüllte sich mir ein Wunsch und so habe ich eine Zeit lang in der Forschung im Bereich der Neuropsychiatrie gearbeitet. Da ich reisefreudig bin, gerne unabhängig und möglichst frei sein möchte, war ich seit 2008 bundesweit als Vertretungsärztin für Psychiatrie, psychosomatische Medizin und Psychotherapie in verschiedenen Krankenhäusern und Klinken tätig. Diese Konstellation ermöglichte mir ein Höchstmaß an Freiheit und Selbstbestimmung und außerdem jene psychotherapeutische Verfahren zu finanzieren und zu erlernen, die man sonst mit einem normalen Assistenzärztin sich nicht hätte finanzieren können. So finanzierte ich mir meine Selbsterfahrungsgruppen und meine Lehranalyse in einem institutionellen Abkömmling der Frankfurter Schule, welche sich im weiteren Verlauf während meiner Promotions-Bemühungen zunehmend zu wenig offen für neue Fragen erwies. Mein Traum meinen Doktor mit Erfolg zu beenden scheiterte teils wegen fehlender Kulanz, mutig neue Fragen und Wege zu gehen, die sich im Zusammenhang mit dem Forschungsstand eröffneten, der mich beschäftigte. Es gab einen scharfen schmerzhaften Riss zwischen mir und der Institution. Ein persönlicher Verlust führte schließlich dazu, dass ich nunmehr alles infrage stellte. Ich fühlte mich leer und einsam.

Aber irgendwie musste es ja weitergehen und mein beruflicher Impetus des Mediziners flammte wieder auf, diesmal aber anders, etwas individueller.

Seitdem habe ich den Weg der Freiheit und Selbstbestimmung konsequent weiter verfolgt und habe meine Vision realisiert, habe medi2home ganz in diesem libertären Geist gegründet. Ich brenne für die Idee, meinen Kolleginnen und Kollegen einen soliden alternativen Weg anzubieten, um frei und unabhängig ihr Leben zu führen, Ihre Passion den Menschen zu helfen unbehelligt von zeitlichen oder bürokratischen Bedrängungen hier in der medi2home Community ausüben zu können. Außerdem begeistert mich die Idee, dass medi2home uns auch die Möglichkeit bietet, jenseits von institutionellen Verbänden fachübergreifend und querdurch miteinander austauschen zu können.

Ich brenne für die Idee, meinen Klienten den bestmöglichen psychologischen Support zu ermöglichen und den Zugang zur hochwertigen medizinisch-fachlichen Beratung zu erleichtern.

We trust on medi2home!

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